Eine offene Begegnung - Der BottCast bekommt einen neuen Namen

Shownotes

In dieser Folge spreche ich über die Namensänderung des Podcasts und wie ich dabei eine spannende und schöne Erfahrung machen durfte.


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Christian Bott - der mit dem Schwert coacht. Fechtmeister • Speaker • Trainer • Coach

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Die heutige Folge hat einen ganz aktuellen Anlass. Vielleicht hast du es gemerkt, seit ca. einer Woche heißt mein Podcast nicht mehr "Bot-Cast", sondern eben nur "Podcast". Weißt du, vor langer Zeit hatte ich mir immer gesagt, wenn ich mal einen Podcast mache, dann heißt der natürlich "Bot-Cast". Was soll ich mit so einem Namen sonst machen? Natürlich heißt der "Bot-Cast", das ist ja völlig klar. Ja, und dann habe ich seit einiger Zeit so ein bisschen überlegt, wo möchte ich eigentlich hin mit dem Podcast, mit meinem "Bot-Cast"? Wo möchte ich damit hin? Soll das auf Dauer "Bot-Cast" sein oder wo geht es noch hin? Ich war in einer gewissen Offenheit, in so einer Findungsphase, bin auch in der Findungsphase, wenn auch weiter fortgeschritten, jetzt noch so ein bisschen und freue mich auch darauf, das ein bisschen weiter in mich reinzufühlen. Und in dieser Zeit kam eine Google-Recherche, bei der herauskam, wenn man nach "Bot-Cast" googelt, kommt das Ding sofort, aber nicht meiner, sondern ein anderer "Bot-Cast", und zwar der Podcast der Stadt Bottrop. Wow, da habe ich gedacht, Harri, da haben wir ja tatsächlich mal den gleichen Gedanken gehabt. So ein Ärger aber auch. Und die waren natürlich auch noch viel, viel früher. Und ich muss sagen, der ist auch echt gar nicht uncool, der Podcast. Ich finde ihn, auch von der Aufmachung her und so weiter, sehr, sehr geil. Also da dachte ich mir in dem Moment, schön, ist ja wenigstens kein Podcast für, weiß nicht, Medikamente oder so, sondern zumindest mal ein cooler Podcast. Aber irgendwie muss ich jetzt was machen. Ich möchte eigentlich nicht auf Dauer, dass ich da jetzt irgendwie so einen zusätzlichen Namensträger jetzt irgendwie konstruiert habe. In diesen Gedanken flattete mir eine E-Mail rein. Sehr geehrter Herr Bott, Betreiber des Podcasts namens "Bot-Cast", wir möchten Sie darauf hinweisen, dass der Name "Bot-Cast" geschützt ist und auch unsere Gesellschaft "Bot-Cast" heißt. Bitte rufen Sie uns zurück. Was denkst du jetzt, was nach dieser E-Mail in mir vorging? Ich frage dich, was würdest du an meiner Stelle jetzt erwarten, wenn du dort anrufst? Weißt du, bevor ich den Telefon höre, bevor ich mein Handy in die Hand genommen habe und auf "Wählen" getippt habe, kam eine kleine Stimme in mir hoch. Diese kleine Stimme sagte, pass auf, wer weiß, wie das jetzt wird. Vielleicht wird man dir mit Bedrohungen begegnen. Vielleicht wirst du Anschuldigungen bekommen, vielleicht wirst du schon jemanden anrufen, der bereits eine Mahnung rausgeschickt hat. Ich weiß nicht genau, wie das alles abläuft. Ich empfinde das als ein bisschen unenervt manchmal, diese ganzen Mahnungswellen. Aber das ist ein anderes Thema. Das war offen. Und jetzt merkte ich sehr schnell, hoppla, das sind nicht meine Gedanken. Ich habe doch den Menschen noch gar nicht kennengelernt. Und geschweige denn, habe ich seine Gedanken kennengelernt. Ich habe nur ein Dreizeiler als E-Mail bekommen, oder ein Vierzeiler, Fünfzeiler. Diese E-Mail war nicht bedrohlich, muss ich sagen. Diese E-Mail war aber auch nicht so offen, dass man sagen würde, hey, kein Problem, wir reden drüber, läuft schon. Nein, auch nicht. Es war eine rein neutrale E-Mail. Vielleicht hat der Schreiber der E-Mail sich auch gedacht, wer weiß, wie das jetzt wird. Vielleicht triggern wir da jetzt so jemanden an, der dann hochsteigt und in den Kampf reingeht für seinen Namen. Wer weiß. Und ich habe mir vorgenommen, ich möchte, wenn ich dort anrufe, mit meinen Gedanken denken, nicht mit denen des Gegenübers. Und meine Gedanken waren, erstens, ich finde es ziemlich cool, einfach mal den Betreiber des Podcasts auf der anderen Seite sozusagen kennenzulernen, von Kollege zu Kollege. Und zweitens, ich kann das total verstehen. Du baust etwas auf, du gibst dem Kind einen Namen und dann liest du im Internet, dass jemand anderen den auch benutzt. Das ist ärgerlich. Ich kenne das selbst auch, ähnliche Situationen. Und das tut auch richtig weh manchmal. Und da dachte ich mir, ich will auf keinen Fall jemand sein, der das macht. Und drittens dachte ich mir, ich bin ja sowieso schon in der Selbstfindungsphase und möchte eigentlich das gar nicht auf Dauer so beibehalten. Also gehe ich doch mit totaler Offenheit dort hinein. Das war wirklich mein Anliegen. Und ich dachte, warum soll ich jetzt irgendwie in eine Deckungsposition gehen, wenn man das mit einem Freikampf vergleicht? Warum soll ich mein Schwert hochnehmen in Erwartung eines Angriffs, wenn noch gar keiner gekommen ist? Denn wenn du dein Schwert hochnimmst, dann sieht dein Gegenüber das. Und dann wird sofort eine andere Szene draus. Ein Freund von mir sagte immer gern, der Johannes Waadt auf der Bühne, wer sein Schwert zieht, der muss auch kämpfen wollen. Da hat er vollkommen recht. Gut, was soll ich sagen? Wir haben ja auch viel Schwerkampf zusammen gemacht. Aber jetzt zurück zum Thema. Ich habe also mein Schwert bewusst nicht gezogen. Nicht nur, um da jetzt irgendwie die Szene zu manipulieren, sondern ich hatte überhaupt kein Bedürfnis, hier um irgendwas zu kämpfen. Im Gegenteil, ich wollte demjenigen klar machen, hey, ich bin voll bei dir. Wir sind eigentlich cool miteinander. Ich habe dort angerufen, was meinst du, was passiert ist? Ich habe jemanden kennengelernt, der tatsächlich einfach in so einem Gespräch ein echt cooler Mensch ist. Es hat richtig Freude gemacht, sich auch von Podcaster zu Podcaster auszutauschen. Und dieserjenige war total offen. Es war ein wirklich richtig schönes Gespräch. Und wenn man das so formulieren darf am Telefon, wir sind, glaube ich, im Lächeln auseinandergegangen. Vorerst. Wir sind weiterhin in Kontakt über WhatsApp. Es war ein aber richtig schöner Einstieg. An der Stelle nochmal ganz, ganz liebe Grüße nach Botrop zum Podcast. Ganz liebe Grüße nochmal. Vielen Dank auch für eure Offenheit. Auch dafür, dass ihr auch mit Offenheit auf so jemanden zugegangen seid. Und das wünsche ich mir. Wenn Menschen manchmal das Gefühl haben, hey, wow, wann passiert das? Warum macht ihr das in dem Moment, wo man dort hineingeht, aber erstmal eine Offenheit haben und sagen, hey, das, was gerade passiert, das macht folgendes mit mir, können wir da irgendwo eine Lösung finden? Zeit für Kampf ist immer noch, wenn er nötig ist. Aber so oft ist er doch gar nicht nötig. Und das war jetzt hier auch der Fall. Wir haben ein richtig schönes Gespräch gehabt. Ja, und tatsächlich zum Schluss habe ich mir, habe ich noch gesagt, du weißt was, ich würde ganz gerne ein bisschen so in mich gehen. Dort einen anderen Namen finden und jetzt nicht so einen Dummy-Namen nehmen, bis mir dann ein schönerer einfällt oder einer, mit dem ich mich mehr connected fühle. Und das war überhaupt kein Problem. Das Gespräch ist echt einige Wochen her und inzwischen habe ich wirklich viel Zeit bekommen und ich habe mir Zeit lassen können und mir einen anderen Namen überlegt. Ich bin immer noch so ein bisschen so in der Phase, da immer wieder ein bisschen reinzuhören. Habe auch einen ganz, ganz tollen Podcast-Coach, mit dem ich da zusammenarbeite, der Gordon Schönwälder. Und wir haben da einfach eine ganz produktive und spannende Arbeitszeit da gerade dran. Ich wollte dich auch mal mit hineinnehmen, in diesem Moment des Telefonanrufs, in diesem Moment, bevor ich dort angerufen habe, dann gibt es, und das kenne ich, und das kenne ich von anderen Menschen auch, ich kenne das von mir eben auch, da gibt es in diesem Moment so eine kleine Stimme im Kopf, die sagt, "Hey, wie sieht es aus? Schwer ziehen? Wollen wir einen Kampf? Wird doch bestimmt einer." Und dann zum richtigen Moment zu sagen, "Moment, stopp. Wo noch kein Kampf ist, muss ich auch keinen beginnen." Und dann ist so viel mehr möglich. An dieser Stelle schließe ich mein Plädoyer für nicht erfolgte Kämpfe. Ich frage immer ganz gerne meine Seminarteilnehmer, "Ist das, was da vor dir liegt, ist das wirklich dein Kampf?" Also nicht in den reinen Fechtseminaren, sondern wenn es um mentale Stärke geht oder um Konfliktbewältigung und so, dann ist eine der wichtigsten Fragen, stell dir die am Anfang. Das habe ich hier im Podcast auch schon mal gesagt. Ist das dein Kampf? Musst du da rein? Ist es das jetzt? Es ist nur ein neutrales Angebot und du kannst ganz anders reingehen. Ja, danke, dass ich das mit dir teilen durfte. Versteckt darin ist jetzt natürlich auch der Message, "Hey, google gerne weiterhin nach dem Namen Podcast, aber wundere dich nicht, wenn du mich nicht findest, aber höre gerne bei den Bot-Dropper mit hinein." An dieser Stelle ganz, ganz liebe Grüße nochmal nach BotDrop. Ich bin weiterhin tief beeindruckt. Ich bin tief beeindruckt auch, dass ihr eine ganze Stadt nach mir benannt habt. Wow, wer bin ich mich denn nicht darüber zu freuen, dass dann auch noch der Podcast "Botcast" heißt. Nein, Spaß beiseite. Ganz liebe Grüße an euch alle, ganz liebe Grüße an nach BotDrop und ich freue mich auf das nächste Mal. Euer Trainer, dein Trainer und Coach Christian Bott.

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