#042 - Ziele definieren, erfolgreich ankommen - Teil 4

Shownotes

Anhand von Beispielen aus dem Fechtsport und Coaching stelle ich heraus, wie wichtig es ist, sich realistische Ziele zu setzen und warum ein kritischer Blick auf unsere Träume uns nicht entmutigen, sondern stärken sollte.


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Christian Bott - der mit dem Schwert coacht. Fechtmeister • Speaker • Trainer • Coach

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Herzlich willkommen zurück, wenn es darum geht, Ziele zu definieren und erfolgreich anzukommen. Wir haben uns in den letzten Wochen um drei Punkte der smarten Zielregeln gekümmert. Smart steht, da steht jeder Buchstabe für einen Bereich. Das heißt zum einen ist das spezifisch ausformuliert dein Ziel, dann M für messbar, wie messbar ist dein Ziel und A wie attraktiv ist dein Ziel. Heute geht es darum, wie realistisch ist dein Ziel. Nochmal spezifisch, messbar, attraktiv und realistisch. Das gehen wir im Kopf jetzt ganz kurz durch und setzen einen Haken nach dem anderen dahinter. Ja, habe ich verstanden. Und ich möchte dich einladen, wenn du die anderen Folgen noch nicht gehört hast, zum einen natürlich hör dir die Folgen an, aber auf der anderen Seite auch, nimm dir Zeit und zwar jedes Mal wieder. Wir neigen so schnell dazu. Wir hören etwas oder wir lesen etwas, sagen, okay, habe ich verstanden. Das nächste Mal lesen wir eine Überschrift und blättern gleich weiter. Kenne ich schon. Smart, ja, habe ich schon mal gehört. Wichtig ist aber nicht, dass du das schon mal gehört hast, sondern dass du dir jedes Mal, jedes Mal, wenn du dich auf dem Weg zu einem Ziel machst, ganz gewissenhaft diese Punkte durchgehst. Im Fechten ist das sehr, sehr deutlich spürbar. Wenn du im Fechten in einen Freikampf gehst, was sich manchmal so ähnlich anfühlt, wenn du dich auf ein Ziel zubewegst, das fühlt sich an wie ein Kampf, dann brauchst du eine klare Strategie. Und diese Strategie braucht die Einschätzung deines Gegenübers. Wohin geht es? Diese Strategie braucht auch zu wissen, was sind denn deine Ressourcen gerade. Du brauchst eine sehr detaillierte Taktik, wie du dich jedes Mal auf deinen Gegner zubewegst. Da kannst du nicht einfach ein Schirm F ansetzen. Du kannst nicht einfach sagen, ja, ich habe Taktik verstanden, weißt schon, was ich machen soll. Ich greife jetzt mal an. Dann hast du es verstanden, aber nicht angewandt. Das machen wir ganz oft. So, Schluss, Plädoyer, ich mache jetzt mal weiter. Wir kommen also heute zu der Frage, wie realistisch ist dein Ziel. Und bei der Frage sind wir meistens am allerschnellsten. Wir sagen entweder ja oder nein. Ist dein Ziel realistisch, schaffst du das, ja oder nein? Das passiert zu schnell. Und wenn du sagst, nö, schaffe ich nicht. Wie oft ist das so? Wir nehmen uns ein Ziel vor Augen, fragen uns, schaffe ich das? Noch bevor wir uns fragen, wie wir es erreichen, fragen wir uns, schaffe ich das überhaupt? Und dann sagen wir ganz schnell, nee, klappt eh nicht. Weißt du noch, zwischen den Jahren hatte ich dich angehalten, dass du dir, wenn du dir etwas vornimmst, noch nicht die Frage stellst, ob das realistisch ist. Denn wenn du dir diese Frage stellst, musst du dir Folgefragen stellen, die ich dir gleich noch mit an die Hand gebe. Du darfst nicht einfach von außen oder du solltest nicht von außen sagen, schaffe ich nicht oder schaffe ich. Das Erste, das wäre für mich ganz wichtig, wenn du das Gefühl hast, nee, das erreiche ich eh nicht, dann frage ich dich, wer sagt das denn? Tatsächlich, seit wann hast du die Idee, dass du das nicht hinkriegst? Seit wann? Oder vielleicht auch seit wem? Seit welchem Gespräch? Mit wem? Seit welchem Buch? Seit welchem Film? Welchen Film? Welchen? Wann hat dieser Gedanke sich bei dir festgesetzt? Manchmal ist es richtig, dass du sagst, schaffe ich nicht. Also du hast mäßig Klettererfahrung, bist auch kein guter Wanderer, aber die Idee auf dem Mount Everest zu klettern, das kommt dir ganz gut vor. Da ist es sinnvoll, im Vorfeld zu fragen, ob das realistisch ist. Da solltest du dir auch nichts vorlügen. Ich möchte jetzt nicht über dich aussprechen, dass du es nicht schaffst, auf den Mount Everest zu steigen, aber ich habe es für meine Vermutung in dem Moment, wenn du darin noch keine Erfahrung hast. Trotzdem, wenn ich jetzt zurück mal in die Fechthalle gehe, das ist ja mehr mein Metier, ist es oft so, dass ich von einem Gegner oder eine Gegnerin im Vorfeld höre, vor dem Freikampf, ach ich habe eh keine Chance. Das hatte ich schon mal gesagt. Dann bitte ich, könntest, würdest du bitte mir die Gelegenheit geben, dich zu besiegen und mach das bitte nicht selbst vorher schon. Du nimmst mir da was weg. Warum sage ich das eigentlich? Weil ich manchmal von Fechtern oder Fechterinnen getroffen werde, die noch ganz am Anfang sind und die sich selbst auf einmal wundern. Das kann passieren. Manchmal kommen Leute daher, die ganz wenig Erfahrung haben, ganz wenig Vorbereitung haben, aber es trotzdem schaffen. Warum? Weil es manchmal auch einfach gar nicht so schwer sein muss. Schaffst du es, einen Fechter oder eine Fechterin in einem Freikampf einmal zu treffen? Die Chance ist relativ hoch. So, ich möchte dich jetzt aber nicht dazu ermutigen, morgen deine Sachen zu packen, auf die Mount Everest zu gehen. Ich möchte dich nur dazu ermutigen, wenn du ein Nein hast, dann frage dich genau, woher kommt das Nein? Ist das richtig? Ist es sinnvoll? Oder ist es etwas, was dir von außen vordiktiert wurde? Okay? Wir gehen sehr oft dann auch in die Frage rein, ja oder nein? Und wenn wir ein Nein haben, dann kommt mir oft meine Coaching-Ausbilderin und mein Coach, sie war auch dann meine Beraterin in den Kopf, die mich dann fragt, was braucht es denn dafür? Das ist nicht ein Ja oder ein Nein, sondern die Frage, was braucht es denn dafür? Dann könntest du dir eine Tabelle zum Beispiel nehmen, könntest aufschreiben, was sind alles die Hürden, die sich dir in den Weg stellen, weshalb du nicht glaubst, dass das alles klappt. Und da fällt dir bestimmt einiges ein. Also wenn dein Nein groß ist, dann kannst du da sicherlich einiges reinschreiben. Und dann frage dich, jetzt wird es wichtig, frage dich bei jedem Punkt, was brauchst du, damit diese Hürde gemeistert wird? Was kannst du tun oder wen kannst du zur Rate ziehen, ansprechen, einbinden? Welche Ressourcen kannst du mobilisieren oder musst du dir noch aufarbeiten, um das zu schaffen? Vielleicht kommt an einer Stelle raus, oh man, da muss ich aber diese Sprache, muss ich Englisch viel besser lernen oder Französisch viel besser lernen, das kann ich noch nicht richtig. Okay, wenn die Frage aber lautet, wie lange bräuchtest du denn, um das hinzukriegen, dann kommt vielleicht raus, das ist schaffbar. Manchmal sieht das so groß aus. Ich hatte, oh ich hatte in einer zweiten Folge, ging es darum, wie man Riesen besiegt. Das ist genau das. Du stehst vor einem riesigen Berg und fragst dich, wie komme ich da hoch? Jetzt sind wir doch wieder bei Mount Everest. Nehmen wir mal nicht den Mount Everest, nehmen wir mal einen kleineren. Und je näher man kommt, desto eher stellt man fest, dass es machbar. Ich muss da gerade an so, das sind nicht wirklich Berge wahrscheinlich, andere würden das Hügel nennen, ich muss da so an Berge, kleinere Berge in Irland denken. Wenn man die so aus der Ferne sieht, denkt man, das ist schon ordentlich hoch. Das wird schon ein bisschen mühselig, da hoch zu kraxeln. Wenn man aber direkt davor steht, stellt man fest, der Anstieg, der ist so flach, dass man fast einfach geradeaus laufen kann, direkt auf die Spitze hoch. Ich weiß, das ist jetzt keine Kletterherausforderung, aber es sieht oftmals in der Nähe anders aus, als aus der Entfernung. Und hier, die Nähe wäre jetzt hier an der Stelle, nicht einfach mal auf dem Mount Everest schon mal anfangen loszuklettern, sondern im Vorfeld sich zu überlegen, was brauche ich für jede einzelne Hürde, um die zu umgehen. Das heißt zu umgehen oder besser gesagt sie zu meistern. Was bräuchte ich? Du kannst das mit anderen durchsprechen. Was haben die für Ideen, was dir noch helfen könnte? Gerade dann, wenn wir ein Ziel vor Augen haben, was uns auch ein bisschen schmerzt, dass wir das vielleicht nicht erreichen können oder was uns schmerzt, dass wir das noch nicht längst erreicht haben, dann ist das umso wichtiger, das mal auseinander zu dröseln, auseinander zu nehmen und jeden einzelnen Punkt, jede einzelne Hürde, jeden einzelnen Stolperstein, der sich dir in den Weg legen könnte, durchzugehen. Und bei diesen Hürden geht es nicht nur darum, was dir von außen vor die Füße gelegt werden könnte, sondern auch was du mitbringst an Hürden. Nicht nur, dass du vielleicht eine Sprache nicht kannst, sondern vielleicht hast du auch Angst vor Menschen zu sprechen. Vielleicht hast du Angst, dich gewissen Herausforderungen zu stellen, weil du da schon öfter mal gescheitert bist und hast eine Erinnerung dran und denkst dir, das schaffe ich nicht. Das kann ich nicht. Du bist vor einer Situation vielleicht, in der du sagst, wenn ich da jetzt reingehe, wenn ich diese Situation starte, wenn ich mich auf diesen Weg mache, dann kommen Zeiten auf mich zu, da habe ich keine Ahnung, wie ich das durchstehen soll. Und dann schaust du dir das aus der Entfernung an und denkst dir, das schaffe ich nicht. Oder was ist, wenn ich das nicht schaffe? Dann hilft es, dann ist es ganz wichtig, dich im Vorfeld ein sehr großes Fernrohr zuzulegen im Geiste und jeden einzelnen Schritt, jeden Meter dessen, was auf dich zukommt, dir anzusehen und zu überlegen, was brauche ich an diesem Tag? Was brauche ich an diesem Tag? Was brauche ich an diesem Tag, um da durchzukommen? Was brauche ich? Wen brauche ich? Was kann ich mir im Vorfeld zurechtlegen oder im Vorfeld erarbeiten, dass ich dort durchkomme? Ich habe einen Freund, der macht gerne Wanderungen durch, zum Beispiel durch Skandinavien. Weißt du, wenn du dir vorstellst, du bist zehn Tage nur in der jetzigen Kälte dort oben unterwegs, dann denkt man vielleicht auch, das schaffe ich nicht. Ein Rucksack für zehn Tage und kleines Zähltchen oder an der Stelle sogar nur ein Tad wird schwierig. Aber wenn du das durchplanst, dann kannst du vielleicht feststellen, okay, es ist machbar, in einem Rucksack so viel Proviant mitzunehmen, dass man das zehn Tage durchhält. Und zwar nur ausschließlich, indem man das Tag für Tag durchplant. Dann erst wird es greifbar und dann vor allen Dingen, dann stellst du fest, oh hoppla, ich glaube, das schaffe ich. Ich glaube, das kann ich doch hinkriegen, wenn ich mir das jetzt genau ansehe. Wenn du mit anderen Leuten sprichst und die Leute sagen, ich schaffe das nicht, weil... und dann sagst du, hast du vielleicht eine Idee, versuch mal das, versuch mal das. Und dann kommt oftmals, ja stimmt, aber dann ist noch und dann kommt eine weitere Hürde. Und ja und außerdem dann ist noch und dann kommt noch eine weitere Hürde. Wir türmen uns im Geiste so die Hürden aufeinander auf und dann ist das riesengroß. Und wir sagen, ist unrealistisch, schaffe ich nicht. Und wenn ich jede einzelne Hürde durchgehe, dann wird sie oft kleiner, wenn ich sie separiere im Geist von den anderen. Ich reite gerade ein bisschen auf dieser Tabelle rum, links die Hürden, rechts das, was dir helfen könnte dafür, deine Ressourcen, was brauchst du dafür. Warum? Weil oftmals Ziele dann doch als realistisch erscheinen. Ich möchte ja nicht, dass du dir was vorlügst, dass du dir was schön redest, was nicht geht oder was vielleicht auch nicht, vielleicht nicht so klug wäre. Aber ich möchte dich sensibilisieren für die Ziele, die du doch erreichen kannst. Wir tun vieles nicht im Leben, weil wir denken, es geht nicht und im Nachhinein sind wir traurig, dass wir es nicht gemacht haben. Oder wir tun vieles nicht, weil wir denken, das sollte man nicht tun oder ich weiß nicht, was der oder diejenige dazu sagen würde und im Nachhinein denken wir uns, schade, schade, dass ich es nicht gemacht habe. So oft. Ob das nun darum geht, mit einem Menschen ein wichtiges Gespräch zu führen, bei dem man denkt, ach da kommt ja eh nichts bei raus. Ob es darum geht, ich presche jetzt mal ein bisschen so in eine Vorstellung hinein, wenn es darum geht, vielleicht eine Paartherapie anzuregen und man sich denkt, ach das interessiert doch den anderen nicht oder der andere hat da eh keine Lust drauf oder wer weiß, wo das hinführt, ach das bringt doch eh nichts. Das bringt doch eh nichts. Oder sich im beruflichen Umfeld auf eine neue Anstellung zuzubewegen oder eine Gehaltsverhandlung anzustoßen. Im Vorfeld werden so viele Gehaltsverhandlungen nicht geführt, weil die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen denken, ach das bringt doch eh nichts. Lasst doch den anderen mal mit rein. Ich bin da sehr gut dran übrigens. Ich kann sehr gut für andere mitdenken. Ich meine das gerade nicht positiv, sondern ich denke mir gerne aus, was dann im anderen vorgeht und neige schnell mal dazu, etwas nicht zu tun, etwas nicht anzusprechen. Und im Nachhinein stelle ich dann oft fest, hätte ich mal den anderen oder die andere zu Wort kommen lassen, dann wäre es anders gelaufen. Und das muss nicht nur Mensch sein, das kann auch eben eine Situation sein. Das kann auch etwas sein, was nur in dir ist. Prüfe, wenn du ein Nein hast, bei realistisch, prüfe, ob das Nein wirklich haltbar ist, ob das wirklich hieb- und stichfest ist. Und wenn nicht, dann ran. Wenn du diese Hürden aufteilst, dann sieht das eben im Vorfeld schon mal ganz ganz anders aus. Und bei den Hürden, da ergibt sich ein weiterer Punkt. Natürlich, das weißt du auch schon, dieses Ziel, was du vor Augen hast, bei dem du dich fragst, ob das realistisch ist, da kannst du dich natürlich auch fragen, in welche Teilziele kann ich das denn unterteilen? Das hat jeder schon mal gehört, das kennst du auch. Und warum ist das so wichtig? Weil du jedes Teilziel einfacher erreichen kannst natürlich als das Hauptziel. Ja, schafft es der Straßenkehrer in Momo, schafft er das, an einem Abend die ganze Straße zu kehren? Oder schafft er es überhaupt, die ganze Straße zu kehren? Nö, aber den nächsten Meter, das geht. So kann man sich das vorstellen. Wenn du ein Ziel, kleine Ziele unterteilst, dann besteht die Möglichkeit, dass du tatsächlich dich bei jedem Tag fragen kannst oder bei jedem Teilziel, was brauche ich, um speziell das zu erreichen. Und dann stellst du fest, das erste Teilziel, das schaffe ich noch. Das zweite schaffe ich auch noch. Das dritte, oh hoppla, da brauche ich aber folgende Vorbereitung, das dauert noch zwei Monate, bis ich das hinkriege. Das muss ich noch, da muss ich noch das machen und jenes machen. Ja, dann tu es. Dann wäre Punkt drei auch abgehakt. Vielleicht sind es fünf Punkte, die du brauchst, um dein Ziel zu erreichen und du hattest beim zweiten schon den Mut verloren. Teilziele machen es also greifbarer. Und dann kommt entweder am Ende raus, nein, ist wirklich nicht zu schaffen, auch wenn ich es ganz klein unterteile, wenn ich alle Ressourcen und Bewegungssätze, die ich habe und noch haben könnte, dann ist das nein auch in Ordnung. Mount Everest ist glaube ich so ein Thema, da darf man da sehr vorsichtig rangehen. Aber viele Neins werden vorschnell gefällt und das ist mir ganz wichtig, dass wir damit aufhören. Im Fechten ist das nachvollziehbar und trotzdem sehr oft der Fall. Das ist ein kleines Umfeld, das macht uns nicht sehr viel Angst. Wenn jemand im Freikampf reingeht, der oder diejenige hat in der Regel ja dann nicht wirklich Angst. Der hat auch nicht wirklich viel zu verlieren. Manchmal emotional, wenn es in einem größeren Turnier ist, aber im Großen und Ganzen geht es uns ja ganz gut mit der Situation. Und trotzdem, wir gucken uns jemand an und sagen, schaffe ich nicht. Manchmal gucken wir auch nur in den Spiegel und sagen, schaffe ich nicht, egal wer da kommt. Und dann schaffst du das auch nicht. Wenn du losrennst, um über einen Bach zu springen und im Vorfeld sagst, schaffe ich nicht, kriegst du nasse Füße, egal wie breit er ist. Und dann sagst du, nachdem du nasse Füße bekommen hast, den nächsten Bach, da weiß ich genau Bescheid, ist unrealistisch. Dabei bist du nur nicht richtig losgesprungen. Ja, in diesem Sinne wünsche ich dir heute einen sehr klaren, genauen und hartnäckigen Blick auf die Neins. Auf das Nein, wenn die Frage lautet, ist es realistisch. Prüfe es. Damit kannst du natürlich auch ein Ja prüfen, das ist ganz klar. Ich wünsche dir einen guten Blick. Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg beim weiteren Durchdefinieren deines Zieles, deiner Ziele. Freue mich auf dein Feedback über podcast@christianbott.de und sage bis zur nächsten Woche. Dein Trainer und Coach Christian Bott.

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