#046 - Emotionale Intelligenz in der Fachkommunikation
Shownotes
Entdecke, wie man in fachlichen Diskussionen unbewusste emotionale Ebenen identifiziert und adressiert.
Zur Vertiefung:
Vier Bände im Fachhandel und als Hörbuch: Schulz von Thun: "Miteinander reden"
Webseite "Schulz von Thun - das Kommunikationsquadrat": https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-kommunikationsquadrat
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Kennst du das auch? Du führst mit jemandem ein Gespräch oder eine Diskussion über ein Fachthema und danach hast du das Gefühl, du hast ein kleines Gefecht hinter dich gebracht. Warum Diskussionen manchmal so abgleiten und was du dagegen tun kannst, darum soll es in dieser Folge gehen. Wenn wir Gespräche und Diskussionen führen, dann gibt es Bereiche, da gibt es Ebenen, in denen wir ganz bewusst nur das Sachthema fokussieren. Zumindest ist das unsere Absicht. Das passiert zum Beispiel im Forschungsumfeld. Wenn Forschungsvorträge, Fachvorträge gehalten werden, dann empfinden wir das in unserer Gesellschaft als wichtig, dass sie nüchtern und klar vorgetragen werden, ohne übermäßige Leidenschaft oder Emotionalität. Das empfinden wir als Zeichen für Kompetenz und fachliche Expertise. Genau das Gleiche findet auch im Unternehmensumfeld statt. Also überall da, wo wir vielleicht allgemein sagen würden, ist es nicht das private Umfeld. In dem Moment sollte ein gewisses Maß an Emotionalität ausgespart werden oder man sollte dort nicht hineingleiten. Jetzt führst du ein Gespräch auf der Fachebene und hast vielleicht trotzdem danach das Gefühl, du bist emotional berührt. Du hast das Gefühl, du hast vielleicht mit jemandem gerungen. Du hast mit jemandem einen Schlagabtausch ausgeführt, obwohl es doch eigentlich nur um ein Sachthema ging. Und an der Stelle möchte ich dich ganz gern mit hineinnehmen in die Frage, wie du damit umgehst. Und bevor wir das machen, sollten wir vielleicht mal uns ansehen, wie wir Gespräche klar strukturieren. Da gibt es ein Angebot, das kennst du vielleicht von Schulz von Thun. Er hat sich angesehen, wie Menschen kommunizieren oder genauer gesagt, wie Menschen reden, also senden, hat er gesagt, und wie Menschen empfangen, also wie der Zuhörer oder die Zuhörerin das aufnimmt, was da gesendet wird. Und da gibt es auf der einen Ebene, auf der einen Seite tatsächlich die Sachebene, die hatten wir, und die anderen drei Ebenen sind zum einen die Beziehungsebene, also die Frage, wie stehen wir beide zueinander, dann die Selbstoffenbarung, also was geht in mir vor, und die Ebene des Appells, also ganz kurz, was soll ich machen. Wenn zum Beispiel ein Schüler zu mir in der Halle sagt, es ist kalt, dann meint unter Umständen dieser Schüler, bitte dreh die Heizung hoch. Natürlich steckt auch eine Selbstoffenbarung dahinter, mir ist kalt. Auf jeden Fall möchte wahrscheinlich dieserjenige nicht mit mir darüber sprechen, dass die Temperatur einen gewissen Grad erreicht hat, oder eben nicht. Sondern da steckt ein Appell dahinter, dass ich etwas verändern soll, dass ich etwas tun soll. Diese Gespräche auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden passieren andauernd in unserer Umgebung, und das ist auch nicht schlimm, das ist auch richtig so, das ist auch ganz normal, so gehen wir miteinander um. Und wir haben durch viel Erfahrung in der Gesellschaft gelernt, wie wir auf diesen Ebenen miteinander kommunizieren. Und ich möchte gar nicht zu sehr jetzt verschiedene Ebenen durchleuchten, sondern möchte mit dir auf die Ebene der Sachdiskussion, auf die Sachebene gehen. Denn hier ist eigentlich ja gesagt, es gibt keine oder nur wenige Emotionen. Es geht ja um die Sache. Jetzt werden sie mal nicht emotional, es geht doch um die Sache. Wenn du so ein Gespräch führst, kann es dennoch sein, dass du eben merkst, in dir kommen Emotionen hoch, die bei weitem mehr sind als nur Sachebene. Und wenn du das merkst, dann darfst du dich fragen, auf welche Ebene rutscht gerade das Gespräch, oder welche Ebene wird zusätzlich gerade bespielt. Das kann sein, dass dein Gegenüber auf einer anderen Ebene sendet, oder du hörst auch auf einer anderen Ebene. Nehmen wir ein Beispiel. Du führst eine fachliche Diskussion mit deinem Gegenüber und dein Gegenüber bringt ein Argument, bei dem du feststellst, verdammt, dieserjenige hat recht. Und das ist dir richtig peinlich. Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder du versuchst, dich zu rechtfertigen, um Kopf und Kragen zu reden, dann verlässt du die Sachebene. Dann kommst du auf eine Beziehungsebene. Du möchtest nämlich nicht, dass dein Gegenüber merkt, dass du gerade völlig ertappt wurdest. Vielleicht. Vielleicht möchtest du auch verschleiern, dass dir das richtig peinlich ist. Du könntest aber natürlich auch einfach feststellen und sagen, hoppla, da haben sie recht. Dankeschön. Und hier ist mal die Frage, wo bleiben wir? Und das muss nicht immer nur so klar, deutlich, nachvollziehbar sein. Manchmal spüren wir das subtil, mehrere Ebenen bespielt werden. Wenn du mit jemandem diskutierst, kann es durchaus sein, wenn die Beziehung zwischen euch nicht klar ist, dass sehr viel Emotionalität im Spiel ist. Wenn du mit jemandem in einer fachlichen Diskussion bist, kann es sein, dass ihr als gegenseitige Experten eure Beziehung noch nicht geklärt habt. Oder auch im unternehmerischen Kontext, wenn ihr als Konkurrenten voreinander steht und euch über ein Produkt unterhaltet, was ihr beide rausbringt oder was ihr beide auf dem Markt habt, dann geht natürlich es nicht um das Produkt. Oder meistens nicht, sondern es geht um viel mehr. Es geht darum, wie ihr zueinander steht. Es geht darum, ob ihr einander ernst nehmt. Es geht vielleicht darum, ob ihr Respekt voreinander habt. Vielleicht möchtest du auch, dass dein Konkurrent denkt, oh hoppla, ich sollte vielleicht vorsichtig sein. Vielleicht sollte ich mich aus dem Markt zurückziehen. Mein Gegenüber ist doch da viel besser aufgestellt. Das ist manchmal gar nicht klar greifbar mit Argumenten und fühlt sich auch nicht vernünftig an. Und dennoch sind es Bedürfnisse, die da mitschwingen. Und an der Stelle ist wichtig zu wissen, was schwingt hiermit. Und wenn du merkst, dass das Gespräch auf der Sachebene eben so eine Emotionalität bekommt, dann kannst du vielleicht mal dich fragen, welche dieser Ebenen kommt dir gerade zum Tragen? Stell dir vor, du bist in einer Fachdiskussion mit einem Experten oder einer Expertin und du selbst bist auch Expertin auf dem Gebiet. Dann könnte es sein, dass dein Experte auf einmal denkt, so wie derjenige argumentiert, bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob ich wirklich richtig liege. Sagen wird er oder sie sicherlich was anderes. Das wird irgendwo auf der Sachebene bleiben oder wird so einen emotionalen Ton bekommen. Aber dieserjenige wird sicherlich nicht seine Unsicherheit preisgeben. Aber es schwingt mit. Vielleicht fühlt sich dein Gegenüber dir auch unterlegen. Vielleicht fühlt sich dein Gegenüber auch von dir bewertet. Vielleicht fühlt sich dein Gegenüber von dir nicht ernst genommen oder nicht genügend wertgeschätzt. Das kann alles passieren, während man eigentlich einen Fachdiskurs unter Experten führt. Oder im unternehmerischen Kontext kann es natürlich sein, dass wenn Konkurrenz auch innerhalb des Betriebes zwischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entsteht, dass Sachgespräche eigentlich immer nur der Deckmantel für einen Machtkampf sind. Das kann passieren. Es ist wichtig zu wissen, wichtig zu merken. Und ob es nun bei deinem Gegenüber darum geht, nicht wertgeschätzt zu werden, dass dein Gegenüber sich von dir nicht ernst genommen fühlt. Vielleicht fühlt sich auch dein Gegenüber von anderen nicht bevorzugt oder wünscht sich da bevorzugt zu werden. Wie auch immer. Auf jeden Fall ist eines klar. Die ganze Situation kann auf der Sachebene nicht geklärt werden. Das ist das Gemeine. Also auf der einen Seite wird auf der Sachebene verbal gesprochen. Es schwingen aber andere Ebenen mit, um die es eigentlich geht. Und es wird auf der Sachebene aber weiter argumentiert. Du bekommst ein Argument von deinem Gegenüber, bei dem du merkst, du hast da eine andere Meinung. Vielleicht hast du auch andere Argumente. Vielleicht hast du auch eine Erfahrung, die klar macht, das was dein Gegenüber gerade sagt, ist tatsächlich objektiv gesehen falsch. Und jetzt bringst du das an. Damit verletzt du unter Umständen dein Gegenüber. Ich will nicht sagen, dass man das nicht tun soll, dass man nicht Argumente klarstellen darf. Aber schauen wir uns den Prozess an. Du sagst, du stellst klar, dass dein Gegenüber nicht recht hat und dein Gegenüber es verletzt. Und versuchst jetzt diese Verletzung auszugleichen, indem Gegenargumente geliefert werden, bei denen du merkst, jetzt wird es unsachlich. Jetzt wird es eigenartig. Jetzt werde ich hier vielleicht in meiner Methode angegriffen oder vielleicht wird es schon so ein bisschen persönlich und du merkst, hoppla, über was reden wir hier eigentlich noch. Und jetzt wird, wenn das dumm läuft, eben auf der Sachebene so lange weitergeredet, bis das Gespräch völlig kollabiert, weil eigentlich der Austragungsort längst ein ganz anderer ist. Und dafür möchte dich ein bisschen sensibilisieren, da mal rein zu horchen und dich zu fragen, was geht tatsächlich einem anderen vor. Vielleicht ist es auch nicht eine Beziehungsebene, die hier läuft. Vielleicht ist es auch eine Appellebene. Vielleicht möchtest du deinem Gegenüber in diesem scheinbaren Fachgespräch dir eigentlich sagen, hey, bitte begegne mir mit Respekt auf Augenhöhe. Vielleicht möchte dein Gegenüber dir auch sagen, bitte wähle mich aus für den nächsten Vortrag in deiner Veranstaltung. Kann das aber so nicht sagen, weil es vielleicht komisch rüber käme, also kommen haufenweise andere scheinbare Sachthemen auf den Tisch. Oder dein Gegenüber hat einfach nur den Wunsch, bitte lobe mich. Kennt man auch, wenn wir eine Ausbildungssituation haben und der oder die Auszubildende kommt und präsentiert etwas, steckt dahinter, wenn es auf verbaler Ebene passiert, steckt dahinter oft, bitte sage mir, dass ich das gut gemacht habe. Wie auch immer, die Frage ist einfach, wie antwortest du? Ich meine das jetzt nicht verbal, sondern wie begegnest du dieser Situation? Und da dürfen wir uns immer fragen, was glaube ich, was mein Gegenüber jetzt gerade wirklich von mir bräuchte? Wenn wir jetzt mal nicht auf das schauen, was hier gerade gesprochen wird zwischen uns, sondern was glaube ich, was braucht mein Gegenüber eigentlich? Und dann kann ich mich fragen, kann ich mein Gegenüber das geben? Wenn du zum Beispiel in einer Fachdiskussion bist und du merkst, dein Gegenüber wünscht sich eigentlich von dir Anerkennung für dessen Leistung, Forschungsergebnisse, wie auch immer, dann kannst du dich fragen, ob du ihm oder ihr das geben kannst. Das mag nicht immer möglich sein, das mag auch etwas sein, wo du vielleicht hier und da mal sagst, nee, das möchte ich jetzt nicht, weil ich dadurch demjenigen vielleicht etwas an die Hand gebe, was mich wiederum klein macht. Aber wie auch immer, frage dich, was braucht er oder sie und kannst du ihm oder ihr das geben? Meistens im Gespräch, aus eigener Erfahrung stelle ich fest, kann man das geben. Und wenn man das gibt, ist es schon viel entspannter. Ich führe öfter mal Diskussionen, oder was heißt Diskussion, ich führe öfter mal Gespräche über Trainingsmethoden mit Kollegen und merke, zum einen gibt es die Sachebene, die sagt, ja, das ist durchaus interessant, was ich da gerade höre, was jemand anderes macht im Training. Hier und da denke ich mir, das mache ich nicht so im Training aus folgenden Gründen. Hier und da denke ich mir, ah, das ist interessant, das würde ich gerne mal mitnehmen. Aber was wichtig ist, vielleicht mal zu signalisieren, hey, danke, finde ich interessant, dass du das machst. Oder, ah, das klingt ja spannend. Das ist dann keine Manipulation, sondern das liefert etwas, was man sich sonst einfach nur denkt, aber nicht sagt, was der andere aber braucht. Und dementsprechend ist das eben wichtig, auf diesen verschiedenen Ebenen nachzudenken. Man merkt das übrigens auch, weil ich gerade hier über Fechten rede, man merkt das auch, wenn viele Menschen zusammenkommen auf einem Konvent, auf einem Gremium, wo es um ein Thema geht. Also ganz viele Menschen, die sich austauschen und ganz viele Menschen, die Austausch suchen und gleichzeitig auch Anerkennung und Respekt vom Gegenüber suchen. Und menschlich gesehen kann man sich doch fragen, können wir das nicht einfach geben? Dann ist viel mehr Frieden da. Okay, also deshalb frage dich gerne, wenn es komisch wird in deinem Bauch, wenn du ein komisches Bauchgefühl hast in diesen Gesprächen, ist noch die Sachebene da. Kann auch sein, dass das Gespräch längst hinter dir liegt. Vielleicht hast du ein Fachgespräch hinter dich gebracht und hast danach das Gefühl, du wurdest völlig überrannt. Argumentativ. Irgendwie auch verbal, von der Formulierungsweise her. Und trotzdem bist du der Meinung, hey, eigentlich, eigentlich fühlt sich das aber irgendwie richtig an, was ich da in meinen Ergebnissen und meiner Forschung habe. Warum komme ich mir gerade vor wie ein Verlierer? Warum komme ich mir gerade vor als jemand, der voll verloren hat, der voll versagt hat? Naja, weil die Schlacht oder das Gefecht auf einer Ebene stattfand, die nicht die Sachebene ist. Dann möchte ich dich einladen, entlasse dich aus der Sachebene. In der Betrachtung, im Nachhinein. Frage dich nicht, ist das, was du denkst, tust und handelst sachlich, also in deinem Fachgebiet, ist das noch richtig, nachdem jemand anderes dich völlig überfahren hat, sondern frage dich eher, was ist eben zwischen euch beiden passiert und was hätte er oder sie gebraucht. Entlasse dich aus dem Thema, dann der Sachebene. Genauso kann man sich immer fragen nach einem Gespräch, kann ich meinem Gegenüber im Nachhinein noch das geben, was er eigentlich ursprünglich gebraucht hätte. Ja, ich meine, meistens begegnen wir uns ja öfter, nicht nur einmal im Gespräch. Und dann kann man sich eben fragen, kann ich denn das noch nachliefern. Ja, habt ihr vielleicht ein Gespräch über Forschungsmethoden geführt oder über Prozesse, die ihr im Unternehmen habt, wo ihr gemerkt habt, das ist völlig entartet und vielleicht braucht dein Gegenüber einfach nur mal zu hören, hey, aber wir haben vorhin ein Gespräch geführt, ich wollte nochmal sagen, ich finde ihren Ansatz interessant und ich nehme daraus folgendes mit für mich, danke schön. Das kann man tun. Und schon, das wirst du merken, schon wird sich manchmal das Gesprächsklima kolossal verändern, sofort. Und in der Hinsicht eben lohnt es sich ganz, ganz stark. Und natürlich ist auch immer die Frage, wie gehe ich in Zukunft, das ist der letzte Punkt, wie gehe ich in Zukunft auf solche Gespräche wieder zu, wenn ich merke, vielleicht komme ich aus einem Gespräch raus und merke, ich habe mich völlig unwohl gefühlt. Das war ein salopp gesagt hässliches Gespräch, obwohl es eigentlich nur um ein Sachthema ging. Dann darf ich mich fragen, zum einen, was hat mein Gegenüber eigentlich gebraucht, was war eigentlich für eine Ebene am Start und wie möchte ich denn in Zukunft, wenn wir mal wieder einander begegnen, meinem Gegenüber entgegentreten. Und das meine ich nicht zwingend kämpferisch, im Gegenteil. Den Kampf hattet ihr ja schon, wenn die Frage ist, was kannst du eben tun, damit das für dein Gegenüber besser läuft. Und das ist etwas, was ganz, ganz, ganz, ganz viel bewegt. Mir persönlich hat in ganz vielen Gesprächen einfach diese Betrachtung von Schulz von Thun, von diesen vier Ebenen geholfen, um zum einen für mich im Nachhinein Gespräche besser einordnen zu können und zum anderen aber auch Menschen auf diesen Ebenen besser begegnen zu können. Heißt nicht, da ich das perfekt mache. Natürlich nicht. Ich bin genauso im Prozess wie wir alle. Aber es ist etwas, was jedes Gespräch bereichert, wenn man sich dieser Ebenen bewusst wird. So, damit möchte ich dich erstmal entlassen. Ich packe mal die Werke von Schulz von Thun in die Shownotes, wenn du Lust hast und du sie noch nicht kennst, lies sie dir gerne durch, gibt es auch als Hörbuch übrigens, und schau mal, was es mit dir macht in den Gesprächen. Und das nächste Mal, wenn du mit jemandem auf der Sachebene sprichst, im Forschungsumfeld, im unternehmerischen Kontext, vielleicht hier und da im Expertenbereich und auch Hobbyisten, dann frage dich zur Not im Nachhinein, war das wirklich ein Sachgespräch oder war da etwas, bei dem ich das Gefühl hatte, dass mein Gegenüber eigentlich noch was anderes gebraucht hätte oder gerne gehört hätte. Danke, dass ich das mit dir auf der scheinbaren Sachebene teilen durfte. Ich wünsche dir eine schöne Woche und freue mich weiterhin über Mails an podcast@christianbott.de. Auf bald, dein Trainer und Coach Christian Bott.
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